Lesung von Bärbel Oftring: Wie fing alles an? – Die Entwicklungsgeschichte des Menschen
Am Mittwoch, 22.04.09 um 15 Uhr wurde der Wissensdurst der Schülerinnen und Schüler an der FSG gestillt, denn der Förderverein hatte die Biologin und Autorin Bärbel Oftring zur Lesung aus ihrem neuesten Buch zur Entwicklungsgeschichte des Menschen geladen.
Zahlreiche Kinder der Klassen 1 bis 4 als auch Kindergartenkinder waren im Publikum, auch die Kinder des naheliegenden Hortes Wasserwerk lauschten gespannt den Worten Frau Oftrings.
Sie erzählte, sie habe einige Sachbücher geschrieben und fragte, wer denn gerne schreibe und ob schon jemand ein Buch geschrieben habe. Einige Kinder erzählten begeistert von ihren eigenen Werken. Ein Trost für die Kinder, die nicht gerne schreiben, war, dass Frau Oftring dies als Schüler auch nicht gerne gemacht hat – sie aber nichtsdestotrotz heute Autorin ist.
Unter dem Motto ‚Wie fing alles an?‘, welches auch der Titel des Buches ist, erzählte sie, wie sie darauf kam, ein Buch zu schreiben, das darüber berichtet, woher der Mensch stammt und seit wann es ihn gibt. Sie brachte das Publikum schon zu Beginn zum Lachen, als sie ein Cartoon von Fred Feuerstein an die Wand warf und die Diskussion mit der Frage begann: ‚Gab es in der Steinzeit Dinosaurier?‘. Zur Veranschaulichung der Jahrtausende hatte sie ein Zollstock dabei, auf dem jede Farbe 5 Millionen Jahre darstellte, von damals bis heute. Alleine diese erste Frage erregte viel Teilnahme bei den eifrigen jungen Zuhörern.
Sie las einige Sätze Ihres Buches, das in die Zeit vor ca. 6 – 7 Millionen Jahre führte, nämlich zu den Menschenaffen. Vor ca. 5 Millionen Jahren lebten im Osten von Afrika die Vorfahren der Menschen, die Halbaffen, auch Lemuren genannt. Viele Kinder staunten als sie hörten, dass die Vögel die letzten Dinosaurier sind, die bis in die heutige Zeit lebendig geblieben sind. Weiter ging es im Buch mit der Frage ‚Wer war Lucy?‘ Die Antwort: Lucy war der versteinerte Rest eines Vormenschen, ein ganzes Skelett, das mit 52 Knochen gefunden wurde. Als man sie fand, lief der Beetles-Song ‚Lucy in the sky with diamonds‘, von dem Lucy ihren Namen bekam. Allerdings war das Geschlecht von Lucy nicht erkennbar. Viele Millionen Jahre später haben Forscher ein Kinderskelett gefunden, welches Lucy’s Baby genannt wurde. Als erwachsene Person war Lucy nur 1,20 m groß und 30 kg schwer. Lucy ging relativ aufrecht, zeigte ansonsten überwiegend tierische Merkmale. Damals fragte man sich, ob man sie aufgrund ihrer Merkmale einsperren musste oder frei laufen lassen konnte. Frau Oftring sagte den Kindern, dass sie im Löwentor-Museum in Stuttgart Funde vormenschlicher Wesen sehen können. Ein Junge fragte, woher man wisse, dass alles von einem Affen stamme? ‚Eine schwer zu beantwortende Frage‘ lautete die Antwort von Frau Oftring. Forscher hatten Ähnlichkeiten gefunden, z. B. anhand von Gebissmerkmalen. Teilweise konnten sie nur zu Ergebnissen kommen, indem sie mit vielen Menschen redeten, weil es, bis heute noch, ein sehr unklares Gebiet darstellt.
Zum Grölen und Nachahmen brachte die Autorin die Kinder als sie ihnen vorführte, wie der aufrechte Gang damals aussah. Dazu ging sie auf die Außenkante ihrer Füße und fiel dann auf die andere Seite. Nur die Fußspuren waren der Beweis, dass die Vormenschen aufrecht gegangen sind. Wieder weiter im Buch lautete die Frage ‚Wer war Homo habilis?‘ Übersetzt heißt Homo Mensch und habilis geschickt und er hieß so, weil er Werkzeuge angefertigt hat. Dann kam der Homo sapiens – der weise (kluge) Mensch. Danach der Homo erectus, der sich dadurch auszeichnete, dass er das Feuer zu beherrschen lernte und seine Angst davor überwand. Er war der Erste, der nach Asien und Europa zog, was ihm das Feuer ermöglichte.
Doch wie entstand damals Feuer?
Es gab ja keine Feuerzeuge oder Streichhölzer wie heute. Hierzu rieb Frau Oftring Feuerstein und Pyrith (Katzengold) aneinander und die Steine schlugen kleine Funken und rochen verbrannt. Jeder der Zuschauer durfte an die Steine riechen. Ein Mädchen berichtete sie habe dies mit ihrer Freundin versucht, doch vergeblich. ‚Klar‘, sagte Frau Oftring ‚das kann euch auch nicht gelingen, denn ihr braucht dazu mindestens ein Stein, in dem sowohl Schwefel und Eisen ist, was in Katzengold der Fall ist‘.
Es ging weiter im Buch: ‚Wer war der Neandertaler?‘ Die Antwort war, dass er sich aus dem europäischen Homo erectus entwickelt hat. Dann suchte Frau Oftring einen Freiwilligen. Zahlreiche Finger schossen hoch und genauso viele gingen wieder herunter als sie sagte sie suche einen Freiwilligen, der etwas vorliest. Ein Mädchen wurde auserwählt, die eine kurze Leserunde mit der Überschrift ‚Wie lebten Menschen in der Steinzeit?‘ hielt.
Am Schluss überreichte Frau Dr. Ehrler ein kleines Dankeschön an Frau Oftring. Bücher, die Sie geschrieben hat als auch das aktuell vorgestellte Buch ‚Wie fing alles an?‘ lagen zum Verkauf bei Frau Oftrings Tochter aus und selbstverständlich schrieb die Autorin in jedes Buch eine Widmung für den Käufer.
An diesem Nachmittag erfuhren die Kinder, dass Lesungen nicht bloß aus dem Vorlesen einer Person bestehen, sondern auch das Wissen der Zuhörer mit einbezogen wird. Eine unterhaltsame und lehrreiche Stunde war vorüber, für Kinder als auch für Erwachsene.


Was löst sich in Wasser? Verrührt man einen Löffel Zucker in einem Glas Wasser, lösen sich nach einer Weile die kleinen weißen Zuckerkristalle auf und das Wasser ist so klar wie vorher. Geht das auch mit Mehl? Mit Begeisterung konnten die Kinder rühren und herausfinden, ob sich auch Sand, Salz oder Kaffeepulver in Wasser lösen.


Ein anderer Bereich war die Optik:



Dekan Stefan Hermann, Natalie Krüger, stellvertretend für die Elternbeiräte der Friedrich-Silcher-Schule und Dr. Sylvia Ehrler für den Schul-Förderverein schlossen sich mit herzlichen Glückwünschen an. Für das Lehrerkollegium sprach Herr Wittenzellner die Hoffnung und guten Wünsche für eine kooperative und erfolgreiche Zusammenarbeit aus, die ja in den letzten vier Monaten bereits einen sehr guten Anfang genommen habe.

Schon eine ganze Weile hatte der

Am 2. Dezember 2008 kamen Schulkinder, Eltern, LehrerInnen und einige Gäste um 16.00 Uhr in der Friedrich-Silcher-Grundschule zum „Adventshaus“ zusammen. Diese Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit fand bereits zum wiederholten Mal statt.
Die finanziellen Einnahmen der Veranstaltung kommen der Materialbeschaffung für die nächste „Adventshaus“-Veranstaltung und der Elternbeirats-Kasse zugute.
Am 5. November 2008 berichtete Gabriela Staebler – vielfach preisgekrönte Tierfotografin – in der Aula am Murkenbach vor über 200 Schülern und Eltern über ihre Arbeit in Afrika und ihre Abenteuer, Erlebnisse und Erfahrungen in der Wildnis.
Den Höhepunkt bildeten die sensationellen Fotos von großen und kleinen Elefanten, Giraffen, Löwen, Geparden, Leoparden, Gnus und Co. Frau Staebler legte besonderen Wert auf den Hinweis, dass es sich bei aller Nähe, aus denen ihre Fotos entstehen, immer um wilde Tiere handelt, die mit Respekt zu behandeln sind, die man besser nicht berührt und schon überhaupt nicht herausfordert.
Zahlreiche Helfer hatten mit viel Einsatz dieses Fest vorbereitet. So war seitens des Elternbeirates für Hot Dogs, ein üppiges Kaffee- und Kuchenbüffet und natürlich kalte Getränke gesorgt worden. Von diesem Angebot machten die Kinder, Eltern und Lehrer kräftig Gebrauch.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Schulbibliothek luden zu einem Besuch in diesem, im letzten Herbst eröffneten Raum ein, um sich über den stolzen Buchbestand und die schöne Gestaltung der Bibliothek informieren zu können.
Gegen 14.00 Uhr wurden die Spiel-Aktivitäten kurzzeitig unterbrochen, um allen Kindern und Eltern Gelegenheit zu geben, die neu Schulkleidung im Rahmen einer kleinen Modenschau vorgeführt zu bekommen, welche auf freiwilliger Basis zukünftig erworben werden kann. Ein Klassenzimmer diente der Auslage dieser Schulkleidung und wurde von vielen zur Information genutzt.